

Simon Schade
- geb. am 25.6.1959 in Dresden
- 1978 Zulassung zum Studium an der HfBK Dresden
- 1979 - 1981 Grundwehrdienst 18 Monate
- 1982 Studium der Plastik an der Hochschule für Bildende Künste
Dresden, vor dem Studium Grundberuf in der Holzbearbeitung
- 1984 Geburt des Sohnes Jacob
- 1985 Entdeckung der komplexen Formbeziehung zwischen Kopf & Hand
und der Universalität von Schwangerschaft und Geburt
- 1987 Aufnahme in den Verband Bildende Künstler der DDR, später
im Künstlerbund
- 1988 Erste Personalausstellung in der Hochschule für bildende
Künste Dresden.
- Seit 1991 Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten in die Bereiche
Film und Musik.
Entwurfsarbeiten für ein plastisch anspruchsvolles Ofendesign.
- 1994 Übersiedelung nach Mecklenburg in ein historisches Herrenhaus.
- 1998 Entdeckung der doppelseitigen Bilder, der zwillingshaften Symmetrie
malerischer Bildträger, einer beidseitigen räumlichen und
inhaltlichen Spannung.
Das macht Bilder möglich deren Bildsignal eine Kontur hat und dem
Bildträger eine schon philosophische Transparenz gibt.
- 1999 Glasbilder, freistehende transparente Bilder, Malerei zum Umschreiten;
sie sind im Inneren über Lichtwellenleiter beleuchtbar und können
ca. 2m - 4m hoch sein.
- 2000 neuer Ansatz für große Skulpturen, eine Aktivität
des Raumes beginnt plastisch und figürlich sichtbar zu werden -
Raumdruck
- 2001 überlebensgroße Kuhskulptur für Agrargenossenschaft
und Dorf Kreckow
Wenn wir den Respekt vor dem Tier verlieren, dann auch den vor dem anderen
Menschen.
- 2002 - 2003 " Frau mit ergriffener Mitte " Skulptur h :
326cm 2002-2003: die enorme Kraft der Senkrechten, einer inneren Achse,
macht den Raum zum Träger des Seins.
Entwürfe für eine große Pferdeskulptur: Sichtbarwerden
der Wechselverhältnisse zwischen Tier, Mensch, Bewegung und Erde.
" Mit dem Nichts springendes Pferd " Studien zu einer großen
Tierskulptur.
- 2003 " Hockender Mann " Skulptur h : 250 cm : Der Raum in
hockender Faltung, unter gestischem Druck.
- 2004 " Radfahrer " Skulptur h : 330 cm : Der Radfahrer entsteht
aus einer dynamischen Trichter- Strudelform, wie eine Anatomie der Kugel,
die dreidimensional entwickelte Drehbewegung führt zur Entstehung
des Radfahrers.
" Anhaltendes Pferd " Skulptur h : ca . 330 cm : Der Bewegungsübergang
vom Tier zum Erdboden führt zu einer plastischen Gegenkraft von
unten.
" Hockender " Skulptur h : 260 cm : Das Hocken als Keimform
schafft Raum für die Entfaltung eines Menschseins aus der dreidimensionalen
Krümmung.
Wie ein Sichentwerfen.
" Vier Kinder " 4 Skulpturen h : von 130cm - 180 cm : Der
Bewegungsansatz schwingt in einem Strudel, der Raum erhält im impulsiver
Übergang zum Körper skulpturale Bedeutung.
-2005 " Aufstehen" h: 360cm Entdeckung der Membran als plastische
hochaktive Grundform, in der Raum und Körper elementar in Erscheinung
treten können, möglich werden.
" Bewegungsmembran" h: 440cm Eine elyptischeGrundform wird
axial in der Vertikalen verschoben und öffnet sich als Membran
für die dreidimensionale Bewegung, in der Gestalt aus eigenem Grund
erfahrbar und möglich wird.
" Frau mit ergriffener Mitte. " 2002 h:326cm als Steinguß
im Barockpark des Vorpommerschen Künstlerhauses - Herrenhaus Heinrichsruh
- ideal aufgestellt.
-2006 Mit vielen " Studien für Großskulpturen "
die Körper und Raum schaffende Kraft der plastischen Membran erst
eigentlich begriffen.
Die Membran ist eine der Grundformen unserer Welt, in deren plastischer
Spannung die menschliche Gestalt, Gestalt überhaupt sichtbar werden
kann und nicht bloß behauptet wird.
Eine der Grundformen der menschlichen Bewegung wie das Gehen, wird begriffen
als Einheit mit der Landschaft, dem Boden der begangen wird und beides
geht und auseinander hervor.
" Wagen " h: 500cm Versuch mit der Beweiskraft der künstlerischen
Form etwas von der noch unausgelotete Beziehung zwischen Mensch und
Tier sichtbar zu machen.
- 2006 bis 2007 " Tanz " zwei Skulpturen h: 330 cm im Skulpturensaal
des Vorpommerschen Künstlerhauses - Herrenhaus Heinrichsruh , die
in statischem und architektonischem Bezug gearbeitet sind und nach denen
dieser Saal benannt wurde.
Tanz 1: die Bewegung entsteht als Durchdringung einer senkrechten Achse
Tanz 2: die Bewegung entsteht als Abstoßung um eine senkrechte
Achse
" In Sich " h: 360 cm ein Schritt bewegt einen Raum in dem
ein Mensch sich entwirft.
" Öffnung einer Kugel " h: ca. 430 cm ein geichzeitiges
Sichverhalten in drei Raumrichtungen, wobei ein Vorher und Nachher in
sich geschlossen bleibt, ein sich entwerfendes Sein in beidem erscheint.
- 2008 Doppelseitige Bilder, darunter "Tornado", "Frau",
"Mann rennt mit dem Schwarz", "Schwebender" u.s.w..
Entdeckung des "Schwebenden" als Skulptur und des Schwebens
als Grundweise des menschlichen Seins
- 2009 ca. 70 Studien für Großskulpturen, darunter "Schwebender
im Zimmer", "Kugelmensch", "Motoradfahrer",
"Schwebender über dem Meer", "Membrangeher"
"Autofahrer" u.s.w..
"Schwebende" 250 cm hoch, im Winteratelier. Die Skulptur wird
aus einer Membran entwickelt.
- 2010 Arbeit an "Schwebender im Zimmer" ca. 400cm hoch und
"Motoradfahrer" ca. 300 cm hoch.
Arbeiten in privatem - und öffentlichem Besitz
Arbeitsschwerpunkt sind Skulpturen für den städtebaulichen
Raum und die Landschaft.